Kiefergelenkstherapie (CMD)

Kiefergelenkstherapie (CMD)

Kiefergelenkstherapie (CMD)

Die Kiefergelenkstherapie findet Einsatz bei der sogenannten Craniomandibulären Dysfunktion - vereinfacht übersetzt bedeutet das, dass zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) etwas nicht richtig funktioniert. Gemeint ist eine so genannten Fehlbisslage, bei der Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinanderpassen, die aber nach heutigem Wissensstand nicht die einzige Ursache für eine CMD ist. Vielmehr können auch andere Bereiche des Körpers für die typischen Indikationen verantwortlich sein. Ziel der interdisziplinären Behandlung ist das Finden und dauerhafte Stabilisieren einer neuromuskulär definierten entspannten Bissposition, die durch den beweglichen Unterkiefer vorgegeben wird.

Indikationen:

  • Knacken des Kiefers
  • Zähneknirschen
  • muskuläre Schmerzen im Kiefer-, Gesicht- oder Nackenbereich
  • Einschränkungen der Kieferbeweglichkeit
  • Koordinationsschwierigkeiten bei Bewegungen des Kiefers
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Tinnitus
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
© Physiotherapie Martin Sohn, 2015